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Mittwoch, 30. Juni 2010

Sonntag, 6. Juni 2010

Montag, 17. Mai 2010

brandenburg und landstraßen


guten abend mein freund,
meine liebe gattin und ich sind gestern zu einen kleinen kurzurlaub aufgebrochen. einfach ganz ungeplant ins ungewisse fahren zählt nicht gerade zu meinen stärken. wie so ein kleiner junge war ich aufgeregt - und das, obwohl unser ziel gar nicht so weit in der ferne lag. (achtung, jetzt kommt der werbeblock nr. 1) das "unerkannte" brandenburg mit seiner wunderbaren wasserlandschaft haben wir mit unserer gegenwart beglückt. schön war es! den hin- und rückweg haben wir ganz unkonventionell ausschließlich auf landstraßen zurück gelegt. geleitet wurden wir dabei von meiner interpretation der landkarte. (achtung, jetzt kommt werbeblock nr.2) diese art des reisens kann ich nur wärmstens empfehlen. da wird autofahren schon teil der erholung - vorrausgesetzt man hält es mal aus nicht durchs leben zu rasen. und abgesehen von der perspektiveränderung gibt es ausreichend zum gucken und wenn man glück hat viele lustige momente. einer davon ist oben bildlich festgehalten. er ereilte uns plötzlich und unerwartet :-)
fritz

Dienstag, 27. April 2010

beschränkt-sein


"ach, die welt ist so geräumig, und der kopf ist so beschränkt."
(wilhelm busch)

Freitag, 26. März 2010

bilderpost 2


herr balduin,
die letzte bilderpost ist nun schon eine weile her. darum hier mal wieder eine. das foto stammt aber nicht von mir, sondern von meiner werten ehegattin. habe nur noch etwas dran herum gebastelt.
fritz

Mittwoch, 27. Januar 2010

amateurfotografenschicksal

herr balduin,
was geschieht wenn ein popliger amateur-hobby-möchtegernfotograf durch die straßen seiner stadt zieht und ein schönes motiv findet (um es etwas zu konkretiesieren: es war eine tunnelähnliche hausdurchfahrt, mit einem gittertor am inneren ende). also als erstes wird er seine fotografiermaschine zücken und bilder knipsen. weil seine begabungen begrenzt sind, muss er öfter fotografieren, um gewünschten bildlichen eindruck umzusetzen. wenn das haus dummerweise ein hohes regierungsgebäude ist, und das schöne motiv ausgerechnet die dazugehörige einfahrt, werden nach wenigen minuten zwei polizisten aufkreuzen und seinen ausweis sehen wollen. nachdem sie ihn etwas eingeschüchtert haben und seine personalien notierten, wird der amateut-hobby- möchteduweistschonwasfotograf etwas frustriert von dannen ziehen. die bilder sind natürlich nutzlos geworden, weil er darauf hingewiesen worden ist, dass man eine genehmigung braucht, wenn man bilder von öffentlichen gebäuden veröffentlichen will. und so hat der brave und rechtschaffende bürger fritz das erste mal konfliktkontakt mit den gesetzesvollstreckern des deutschen rechtssystemes gehabt ...
fritz

Montag, 18. Januar 2010

can-balduin-fotowettbewerb

sehr geehrte leserschaft,
nun wird es langsam aber sicher zeit den can-balduin-fotowettbewerb auszuwerten. gestern abend tagte ich deswegen mit 3 weiteren jurysten. nach lebhaften diskussionen, unterschiedlichsten ansichtsweisen und langer "bildermeditation" sind wir zu folgendem ergebnis gekommen:

das postkartenset im wert von ca. 30 euro geht an folgendes bild und damit an meinen werten herrn onkel.

überzeugt hat das bild durch die zum ausdruck gebrachte spannung. offensichtlich die kulturelle, aber beim näheren betrachten noch eine vielzahl weitere. jung und alt, arm und reich, krieg und frieden ... - alles hat seine zeit.

im folgenden nun noch ein paar andere eingegangenen bilder und eine "zarte" kurzgeschichte, die ebenfalls zu diesem thema eingesendet wurde und die ich nicht vorenthalten will. vielen dank an alle teilnehmer, war ein schönes projekt und ich hoffe es hat etwas freude gemacht und inspiriert!







einkaufstag
wissen sie, neulich bin ich durch die einkaufsstraße gegangen mitten in dem dort üblicherweise herrschenden trubel. mein kopf war voller gedanken, was ich alles noch benötige, kaufen muss, noch nicht besitze. einkaufen ist für mich reine pflichterfüllung. manchmal kommt mir das leben selbst als eine reine pflichterfüllung vor. wissen Sie, ich mache mir vor dem einkaufen einen sehr durchdachten plan. mit diesem neumodischen begriffen wie „shoppen“ etc. kann ich nichts anfangen. ich strukturiere sehr genau, in welcher reihenfolge ich durch die läden gehe und was genau ich dort kaufen werde. es versteht sich von selbst, dass ich sehr konkrete preisvorstellungen habe. es ist ja nicht so, dass ich sparsam sein müsste, ich habe ein sparkonto angelegt und dieses seit zehn jahren nicht mehr angerührt. das geld gibt mir sicherheit, wissen sie. was ich habe, das habe ich.
wissen sie, als ich also so durch die strassen eilte, fiel mir ein kleines kind auf. das hielt in der hand eine schnur, an dessen ende ein luftballon hing. in der nähe auf einer bank saß lächelnd eine junge frau, die mutter des kindes, wie ich annahm.
das kind mit seinem ballon in der hand, der übrigens kirschrot war und eine werbeaufschrift trug, dieses kind war völlig hingerissen von dem ballon, der zu einer anderen zeit in anderen händen völlig wertlos gewesen wäre. wissen sie, genau in diesem moment, in dieser eile und dem bloßen erfüllen von erledigungen, genau in diesem moment berührte es mich, es nahm mich völlig in beschlag. ich blieb stehen, um dieses kind zu beobachten. die menschenmenge wurde mir so unwichtig wie auch meine einkaufstüten und meine pläne. das spiel dieses kindes war so profan, so einfach, und dennoch so zeitlos, ergreifend, liebenswürdig. der ballon ging auf und nieder, mal hüpfte das kind mit dem ballon, dann wiederum hüpfte der ballon, wenn das kind an der schnur zog. das kind strahlte. wissen sie, vielleicht kennen Sie solche momente, die sie festhalten möchten, festhalten für immer. in solchen momenten atmen sie tiefer, sie riechen viel mehr gerüche, ihre augen nehmen viel mehr farben wahr und vor allem fühlen sie in der ganzen intensität ihrer gefühle. wissen sie, wenn das eine szene aus einem film gewesen wäre, dätte man diese situation in zeitlupe ablaufen lassen. wissen sie, genau so habe ich das erlebt, wie in zeitlupe. es war mir, als steht alles still, vor allem ich selbst. all die verpflichtungen, verantwortlichkeiten und dergleichen- all das wurde so nebensächlich. ich fühlte mit dem kind, diese freude am leben, diese fröhlichkeit und sorglosigkeit. wissen sie, ich habe keine ahnung, wie lange ich dort stand, aber das ist auch unwichtig. leider kam ein kräftiger windstoss und blies den ballon davon. das kind, seine mutter und ich schauten dem ballon nach, wie er gen himmel flog. ich verspürte eine spur von trauer, aber mein herz war ergriffen und voller dankbarkeit für das erlebte. es dauerte eine weile, bis er völlig verschwunden war.
wissen sie, selbst das kind war nicht traurig darüber, so als ahnte es, dass es die bestimmung dieses ballons sei, zu fliegen. es hat den ballon losgelassen und ihm hinterhergewunken. die junge frau nahm das kind an die hand und beide gingen die strasse entlang, bis sie verschwunden waren. wissen sie, dann erst kam ich langsam wieder zu mir, ich hörte wieder den lärm, spürte die hektik um mich herum. ich hatte aber das gefühl, dass irgend etwas sich verändert hatte. etwas tief in mir. ich hatte keinen antrieb mehr, meine pläne abzuarbeiten. ich wollte mich nur noch in ein cafe setzen und dem leben zuschauen, anstatt daran vorbeizuhasten. wissen sie, in diesem moment wurde mir bewusst, dass ich viel zu viel nützliche, sinnvolle dinge getan hatte und viel zu wenig zeit mit ballons gespielt hatte. ich habe meine kaffee genossen und bin dann nach hause gegangen. wissen sie, unterwegs habe ich mir aber noch ein paar luftballons gekauft.

a. philipp

Donnerstag, 7. Januar 2010

bild der generationen


herr balduin,
heute habe ich eine kiste mittlerer größe voller fotos durchgestöbert. dabei viel mir dieses geschichtsträchtige bild in die hände. du wunderst dich vielleicht, da es nicht den anschein großer bedeutung macht. für dich trifft die kritik wohl auch zu. doch für mich nicht. die erklärung: auf diesen bild sind vier generationen zu sehen. meine ur-uroma, meine uroma, meine oma und meine mutter.
fritz

Mittwoch, 2. Dezember 2009

brief an die allgemeinheit

sehr geehrte leser und leserinnen,
es ist mir eine große freude und ehre, dass sie mit dem lesen dieser briefe anteil an meinem leben und gedanken nehmen. danke dafür! gestern hatte ich eine idee die direkt mit ihnen zu tun hat, deswegen dieser brief. ich würde gern meine kleine welt mit ihren talenten, sichtweisen, gedanken und horizonten bereichern. und ganz nebenbei eine originelle aktion durchführen. bitte bekommen sie jetzt keine komischen gefühle und halten sie den gedanken, dass hier jemand etwas zu aufdringlich einfordert was ihm nicht zusteht noch einen augenblick zurück. folgendes würde das ganz konkret bedeuten:

canbalduin-fotowettbewerb

thema:
alles hat seine zeit (inspirationen kann man sich im prediger 3,1-8 holen)

einsendeschluss: 31.12.2009

gewinn:
eine kreative post-zusammenstellung (briefumschläge, karten, briefmarken ...) im wert von ca 30 euro - meiner meinung nach lohnt es sich!

ziel:
wenn genügend einsendungen kommen, möchte ich danach gern eine art bildband daraus anfertigen.

bedingungen:
die bilder müssen bis zum 31.12.2009 in digitaler form bei mir vorliegen. pro person dürfen nicht mehr als 20 bilder sein. auch darf auf die bilder keinelei urheberrechte bestehen. also wer sie einschickt ist damit einverstanden, dass diese kostenlos zu nichtgewerblichen zwecken weiterverwendet werden.

bei fragen einfach kommentieren! wenn ihr diese aktion gut findet, oder leute kennt, die sie gut finden könnten würde ich mich sehr freuen, wenn ihr sie weiter empfehlt. wer sein talent eher im schreiben, malen ec. sieht darf sich natürlich auch da themengebunden austoben. (gedichte, kurzgeschichten, bilder ... sind herzlich willkommen)
mit freundlichen grüßen,
ihr fritz

Sonntag, 22. November 2009

anti-tourist


herr balduin,
vor einiger zeit ... oh nein, bevor ich das erzähle eine kleine erklärung, damit du die tragweite dessen verstehst, was ich gleich berichten werde. ich habe eine recht unrationale abneigung gegen typische touristen. du weißt schon, solche die man auf hundert meter gegen den wind riecht. auffallend lässige kleidung, bauchtasche, sonnenbrille, fotoapperat oder sonstige utensilien sind meist eindeutige erkennungsmerkmale für diese spezie mensch - und genau für sojemanden will ich nicht gehalten werden. Warum? mir sind diese leute oft schlicht und ergreifend einfach etwas peinlich und außerdem leide ich unter dem anders-sein-wollen-als-die-masse-komplex. soweit zur erklärung, nun zum anfang.
vor einiger zeit war ich zum kurzbesuch in der schönen stadt lübeck ... an dieser stelle muss ich noch einmal ein kleines deteil einfügen: ich fotografiere gern und für den fall der fälle, dass sich mir schöne motive in den weg stellen nehme ich oft die familienkammera mit ... weiter im text. ich schlender mit der fotografiemaschiene durch eine gasse lübecks. mache hier und dort ein foto und ahne nichts böses. doch genau dieses bahnte sich in form eines kleines mädchens den weg zu mir. sie saß auf den arm ihrer mama und zeigte mit ihren süßen kleinen fingern auf alles mögliche und ihre mutter musste sagen was das ist: "ein haus" - und das? "ein auto" und das? "ein baum" ... als wir ungefähr auf der gleichen höhe waren zeigte das mädchen plötzlich auf mich - und das? - die mutter sagte eiskalt und ohne rücksichtnahme auf meine sensibles gemüt: "das ist ein tourist!" die welt schien still zu stehen. gesagtes kann man nicht mehr zurück nehmen und ich musste den scherbenhaufen zusammenkehren.
dieser fotoapperat macht es mir aber auch so gut wie unmöglich mich von den touristen dieser welt abzugrenzen.
selbst in meiner heimatstadt wurde ich schon wieder von so einer touristenfängerin angesprochen: "interesse an einer rundfahrt?"
der einzige trost sind mir die mehr oder weniger schönen fotos... ;-)
fritz

Montag, 26. Oktober 2009

urlaubspost

herr balduin,
er ist zwar mit dem heutigen tage vorbei - unser urlaub - doch du sollst nun auch noch eine "postkarte" bekommen. es war ein fröhliche zeit voller begegnungen und ereignisse und wenn ich mich in die vergangenen zwei wochen hineindenke, scheint es mir, als wären es nicht nur 14 tage gewesen.
der fritz




ps: lass dich nicht von den bildern täuschen! effektiv waren wir nur knappe 2 tage am strand :-)

Montag, 5. Oktober 2009

bilderpost

herr balduin,
hier ein paar impressionen der letzten wochen und tage.
fritz




Donnerstag, 10. September 2009

...


"ich hätt so lange kein lebenszeichen von mir gegeben ...
vielleicht lebe ich im moment auch nicht ..."

andrea schwarz